Drucker CLP 300
Leider habe ich keine Zeit und Muße gehabt,die Erfolge mit dem Drucker weiter zu dokumentieren. Auch meine anderen Computertätigkeiten habe sich sehr reduziert.
Trotzdem wollte meine Frau doch gute Ausdrucke.
Deshalb habe ich vor zwei Monaten den Treiber foo2qpdl installiert. Der Treiber funktioniert. Meine Ausdrucke sind genauso wie gewünscht.
Aber nach im Mai erhielt ich eine Mail:
Ende August 2007 habe ich mich für einen Samsung CLP 300 Drucker
Sehr geehrter Herr Kornblum,vielleicht ist mein folgender Beitrag für Besucher Ihrer Netzseite hilfreich:entschieden, da auf der Verpackung angegeben war, daß er auch unter Linux läuft, und wollte ihn über YAST installieren. Da mir dies nicht
gelang, habe ich den Samsung Support kontaktiert. Der Samsung Mitarbeiter bestätigte mit, daß die Installation unter YAST nicht möglich ist und ich dieselbe ppd-Datei mit dem KDE Druckmanager installieren soll. “Desweiteren” so schrieb er, “ist es ab Suse 9.0 wichtig, einen CUPS-User anzulegen. Dazu öffnen Sie bitte eine Konsole mit Root-Rechten und geben folgenden Befehl ein: lppasswd -a Benutzername > Eingabe Passwort ( 6stellig und min. eine Ziffer ).”
Nachdem mir die Installation auf dem von ihm beschriebenen Weg nicht gelang, habe ich diesen Mitarbeiter erneut kontaktiert, der mir wiederum nicht weiterhelfen konnte, und mir stattdessen empfahl, mich an den Linux Support zu wenden, was ich schließlich tat.Dem Mitarbeiter der Linuxhotline las ich die Samsung-Anweisungen vor, und bat ihn, mir bei der Installation zu helfen. Der von Samsung angegebene Installationsweg funktionierte auch bei ihm nicht.
Nach diesem Mißerfolg leitete er mich in zahlreichen weiteren verschiedenen Wegen an, bis uns schließlich nach sage und schreibe 59 Minuten und 40 Sekunden die Installation gelang. Hierbei sind mir Hotlinekosten in Höhe von 110,97 Euro entstanden. Mir waren die Zeitdauer des Gespräches und die damit verbundenen Kosten bewußt, doch welche Wahl hatte ich, um den Drucker baldmöglichst auf dem System gängig zu kriegen.Eigens erwähnen möchte ich, daß ich auf dem PC openSUSE 10.2 neu installiert hatte, und sich außer dem Internetzugang weiter nichts darauf befand, um sicher zu gehen, daß nicht anderweitige Hindernisse die Installation blockieren könnten.
Am 23.01.08 erhielt ich zu der geschilderten Problematik von Samsung folgende Antwort: “…. Die Problematik welche hier vorlag, begründete sich in der Bedienung Ihres Betreibssystems…. Linux Distributionen sind sich ständig verändernde Betreibssysteme. aus diesem Grund ist es nicht möglich immer tagesaktuelle Treiber mit dem Gerät auszuliefern. Es ist ebenso nicht zu erwarten, daß wir als Hersteller des Druckers “Support” für die verschiedenen Betriebssysteme leisten ….”
Bereits drei Monate nach mäßigem Gebrauch begann der Drucker zu quitschen - nicht aus Freude, weil er mir dienen durfte - sondern weil eine Transfereinheit defekt war, die problemlos auf Gewährleistung ausgetauscht wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Ilona Oertl
Vielen Dank für die Mail.
Ich möchte noch erwähnen das mein Drucker von Anfang an rhythmisch gequietscht hat. Gestern habe ich mich bei Samsung per Mail über die Support-Seite gemeldet und noch am gleichen Tag eine Antwort erhalten. Das Quietschen war zum Schluss dann doch nicht mehr zu ertragen gewesen. Ich hoffe das der Austausch der defekten Teile genauso reibungslos erfolgt wie die Mail beantwortet wurde.